Leuchtturm Sandhammaren

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Internationale Nr. C2460

Leuchtturm Sandhammaren

Schwedische Nr. 654500
NGA-Nummer: 5648
ARLHS-Nummer: SWE-055
Position: 55°23'11"N - 14°11'35"E
Kennung: Fl. W 5s
Bauwerkshöhe: 29,4 m
Feuerhöhe: 31 m
Optik: Gürtellinse 1400 mm
Tragweite: weiß 22 sm
Betriebszeit: 10. Oktober 1862 -
Eigentümer: Sjöfartsverket
Kontaktperson: Britt Reslow (Während der Sommerzeit am Kiosk)

Sandhammaren ist das südöstliche "Kap" der Provinz Skåne. Am Huk Sandhammaren baut sich bei stürmischen Winden aus Nordost eine steile See auf, die auch großen Schiffen gefährlich werden kann. Bei auflandigen Winden besteht wegen des flachen Ufers Brandungsgefahr.

Von Juli 1831 bis April 1832 gab es hier ein provisorisches Steinkohlenfeuer. 1862 und 1863 baute man die ersten beiden Heidenstamfeuer. Es waren die ersten schwedischen Gittertürme aus genormten Eisenstreben und einem zentralen Treppenrohr mit Wendeltreppe, die von dem damals führenden Leuchtturmkonstrukteur Nils Gustaf von Heidenstam (Vater von Verner von Heidenstam) konstruiert und gebaut wurden. Der nördliche Leuchtturm wurde 1891 gelöscht, 1904 demontiert und 1905 in Pite-Rönnskär (Nordschweden) wieder aufgebaut.

1891 tauschte man die ursprünglich Linse im südlichen Leuchtturm gegen eine Gürtellinse (1400 mm) von Henry Lepaute. Die Befeuerung fand mit einer Rübenöllampe statt, die 1887 gegen eine Petroleumlampe und 1902 gegen eine Gaslichtlampe getauscht wurde. 1895 wurde eine Signalkanone aufgesetzt. 1942 hat man das Leuchtfeuer und die Nebelschallanlage elektrifiziert. 1950 kam eine Notstromanlage hinzu. Der Anlass, warum man anfangs zwei Leuchttürme gebaut hat, war, dass man die Leuchttürme Sandhammaren, Bornholm und Christiansö nicht verwechselte. Durch Einführung der rotierenden Fresnel-Linse (Gürtellinse) wurde jedoch die Zuordnung individueller Kennungen der Lichtzeichen für jeden Turm möglich, so dass das Zwillingslicht überflüssig wurde.

Der Leuchtturm Sandhammaren steht ca. 200 Meter hinter den Dünen, versteckt im Kiefernwald.

Weitere Heidenstamfyr (Heidenstamfeuer):

Pater Noster:  Hamneskär im südlichen Bohuslän, nicht weit von Rönnäng in der Kommune Tjörn.

Utklippan:  Schwedens südöstlichste Inselgruppe, bestehend aus den Inseln Norraskär und Södraskär.

Svenska Högarna:  Inselgruppe Storön in der Kommune Norrtälje.

 

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